WLH: Zahlungsaufforderungen sorgen für Ärger an der Martin-Luther-Straße

An der Zufahrt von der Martin-Luther-Straße auf den ehemaligen Post-Parkplatz kommt es derzeit zu Verunsicherung unter Autofahrern. Bürger, die dort seit Jahren oder Jahrzehnten parken oder wenden, erhalten inzwischen Zahlungsaufforderungen von bis zu 145 Euro. Die Betroffenen fühlen sich nach Angaben der WLH „abgezockt“

  

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Die WLH-Vorsitzende Meike Lukat kritisiert die fehlende öffentliche Information. Denn vielen ist nicht bewusst, dass das Gelände nicht mehr der Stadt gehört, sondern Privatgelände ist. Dort werden inzwischen hohe Gebühren bereits fürs Wenden verlangt. Bereits am 22. Dezember 2025 habe Meike Lukat den Bürgermeister und die Presse gebeten, frühzeitig auf die neue Situation hinzuweisen. Wir hatten dazu berichtet

 

Zusätzlich steht die Beschilderung in der Kritik. Ein kleineres Schild habe noch im Dezember 2025 zunächst in etwa 2,20 Meter Höhe gehangen und sei für Autofahrer kaum lesbar gewesen. Inzwischen sei es größer und tiefer angebracht worden, gleichzeitig seien die angedrohten Beträge erhöht worden. Am 21. Dezember 2025 wurde für das Wenden noch eine „Vertragsstrafe“ von mindestens 55 Euro angedroht. Jetzt wird es richtig teuer. Mittlerweile „wird auch für das Wenden eine „Kompensationszahlung“ von mind. 100 Euro angedroht“, schildert Meike Lukat als WLH-Vorsitzende. 

 

Unklar sei zudem, warum in früheren Planzeichnungen diese Zufahrt von der Martin-Luther-Straße aus immer wie ein öffentlicher Weg ausgesehen habe, untermalt Meike Lukat, die den Bürgermeister erneut aufgefordert hat, Fragen dazu im Haupt- und Finanzausschuss am 28. Januar 2026 zu beantworten.

 

Infos/Foto: WLH, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

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