
In der Nacht zu Dienstag, 20. Januar 2026, ist auf dem Rastplatz Höfgen an der A46 in Fahrtrichtung Wuppertal ein Lastwagen in Brand geraten. Die Feuerwehr Haan wurde um 2.16 Uhr zu dem Einsatz alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stand sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger in voller Ausdehnung in Flammen.
Angesichts der massiven Brandentwicklung erhöhten die Einsatzkräfte umgehend die Alarmstufe. Die Brandbekämpfung begann zunächst mit drei C-Rohren, im weiteren Verlauf kam zusätzlich Löschschaum zum Einsatz, um das Feuer effektiver einzudämmen.
Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders schwierig. Um alle Brandherde erreichen zu können, musste der LKW entladen werden. Dazu forderte die Feuerwehr über das Technische Hilfswerk ein spezielles Fahrzeug an. Erst nach dem Entladen konnten verbliebene Glutnester gezielt abgelöscht werden.
Der Fahrer des Lastwagens hatte Glück im Unglück: Er konnte sich selbstständig aus der Schlafkabine retten, bevor sich die Flammen weiter ausbreiteten. Der Mann wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Da die Löschwasserversorgung auf der Autobahn nur eingeschränkt möglich ist, unterstützten die Feuerwehren aus Erkrath und Hilden mit jeweils einem Fahrzeug. Im sogenannten Pendelverkehr stellten sie ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle bereit.
Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen noch an. Zusätzlich wurde das Umweltamt des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle alarmiert. Währenddessen stellte eine Löschgruppe der Feuerwehr Hilden den Grundschutz für das Stadtgebiet Haan sicher.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Infos/Foto: Feuerwehr Haan, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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