
Nach zwei Wohnungseinbrüchen im Kreis Mettmann und in Wuppertal hat die Polizei am Freitag, 16. Januar 2026, zwei mutmaßliche Täter in Langenfeld festgenommen. Die Männer im Alter von 53 und 66 Jahren stehen im Verdacht, mehrere Wohnungen durchsucht und Wertgegenstände entwendet zu haben.
Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich die beiden gegen 15.55 Uhr gewaltsam Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Bonner Straße in Wuppertal. Sie hebelten ein Wohnzimmerfenster auf und durchsuchten anschließend Schränke und Schubladen. Als die 82-jährige Bewohnerinim Hausflur auf die Täter traf, flüchteten diese und stiegen in ein Fahrzeug. Dabei erbeuteten sie Bargeld und Schmuck.
Zeugen alarmierten die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete. Das Fluchtfahrzeug wurde wenig später auf der Straße Hardt in Langenfeld, nahe der Autobahnauffahrt zur A3, gestoppt. In dem Wagen saßen ein 66-jähriger kroatisch-niederländischer Staatsangehöriger sowie ein 53-jähriger Kroate.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte mehrere Schmuckstücke und Parfümflaschen sicher. Außerdem fanden sie einen Rucksack mit mutmaßlichem Einbruchswerkzeug, darunter Schraubendreher und ein Brecheisen.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Männer zuvor bereits in eine Wohnung an der Landstraße in Haan eingebrochen sein sollen. Dort wurden mindestens zwei Parfümflaschen entwendet, die später im Fahrzeug der Tatverdächtigen gefunden und von der Geschädigten wiedererkannt wurden.
Die beiden einschlägig vorbestraften Männer wurden vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter am Samstag, 17. Januar 2026, Untersuchungshaft gegen beide Tatverdächtigen an.
Infos/Foto: Kreispolizei Mettmann, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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