WLH fordert verständliche Informationen zur geplanten CO₂-Transportleitung

Die geplante CO₂-Transportleitung des Projekts „Delta Rhine Corridor“ (DRC) beschäftigt am 8. Oktober 2026 den Umweltausschuss in Haan. Die WLH-Fraktion fordert dabei eine verständlichere Aufbereitung der umfangreichen Planungsunterlagen. Die für Haan relevanten Informationen müssten für Bürgerinnen und Bürger leichter zugänglich und nachvollziehbar sein.

 

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Die WLH hat deshalb einen entsprechenden Tagesordnungspunkt für die Sitzung des Umweltausschusses beantragt. Nach Auffassung der Fraktion reicht es nicht aus, lediglich auf die umfangreichen Verfahrensunterlagen auf der Beteiligungsplattform zu verweisen. „Nur der Hinweis auf eine Quelle von unzähligen Verfahrensunterlagen macht es vielen Menschen unmöglich, die für Haan wichtigen Informationen zu filtern, zu verstehen und dann ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen“, erklärt die WLH Fraktionsvorsitzende Meike Lukat. Gerade die konkrete Betroffenheit des Haaner Stadtgebiets sei in der Vielzahl der veröffentlichten Dokumente nicht ohne Weiteres erkennbar.

 

Im Mittelpunkt steht die Raumverträglichkeitsprüfung für den „Delta Rhine Corridor“. Dabei geht es um die geplante Transportleitung für Kohlendioxid (CO₂). Die WLH möchte, dass die für Haan relevanten Informationen gebündelt dargestellt werden und damit „mal eben“ nachgelesen werden können.

 

Verwaltung und Politik sollen sich abstimmen

Auch die Stadtverwaltung ist in das Verfahren eingebunden. Sie soll bis zum 26. Oktober 2026 eine Stellungnahme abgeben. Aus Sicht der WLH sollte deshalb zuvor eine gemeinsame Abstimmung von Verwaltung und Politik erfolgen.

 

Darüber hinaus fordert die Fraktion einen Dialog mit den Eigentümerinnen und Eigentümern der Flurstücke auf Haaner Stadtgebiet, die vom sogenannten Variantenkorridor betroffen sind. Ziel müsse es sein, die Betroffenen frühzeitig über die konkreten Auswirkungen der Planung zu informieren.

 

WLH hofft auf großes Interesse an Ausschusssitzung

Die Fraktion hofft daher auf eine rege Beteiligung an der Sitzung des Umweltausschusses am 8. Oktober. Von der Fachverwaltung erwartet die WLH eine verständliche Erläuterung der umfangreichen Unterlagen und eine Darstellung der für Haan relevanten Inhalte.

 

„Wir müssen alle Menschen im Thema mitnehmen“, betont die Fraktion. Insbesondere die auf der Beteiligungsplattform der Bezirksregierung Düsseldorf veröffentlichten Unterlagen müssten für die Haaner Belange gefiltert und erläutert werden. Nach Angaben der WLH umfassen die dort eingestellten Dokumente mehrere tausend Seiten.

 

Quelle: WLH Fraktion Haan, Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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