Update: Feuerwehr-Einheit aus Regierungsbezirk Düsseldorf erneut nach Düren alarmiert

Brand unter Kontrolle, Lage stabilisiert sich, doch es gibt noch viel zu tun

Der am Donnerstag, 14. August 2026, entfachte Großbrand im Hürtgenwald (Kreis Düren) ist weitgehend unter Kontrolle, doch der Feuerwehren sind weiterhin im Einsatz. Um die Einsatzkräfte vor Ort abzulösen, wurde die Bezirksbereitschaft 4 des Regierungsbezirks Düsseldorf (Kreis Mettmann, Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf) am Samstagabend, 15. August, erneut zur Unterstützung angefordert. Die Alarmierung war für einen Einsatz von bis zu 72 Stunden vorgeplant. Gegen 4 Uhr ging es am Sonntagmorgen zunächst nach Ratingen und anschließend über die Messe Düsseldorf weiter in Richtung Kreis Düren.

Die Lage entspannt sich weiter, heißt es aktuell im Live-Blog des Kreises Düren: „Auch in der Nacht zu Sonntag gab es keine besonderen Vorkommnisse. Derzeit sind noch rund 900 Kräfte vor Ort. In diesen Stunden geht es vor allem darum, die Glutnester einzudämmen. Es gibt keine offenen Flammen mehr. Das gesamte Gebiet ist nun mit einer Schneise (ca. 3 Meter) umgeben, so dass sich Flammen nicht weiter ausbreiten können. Im Verlauf des Sonntags wird ein rund zwei Kilometer langer Weg von Ost nach West (ansetzend am Rennweg) gezogen, um das Gebiet besser erreichen können. Diese wird rund sechs Meter breit sein und dient vor allem den Einsatzfahrzeugen. Zudem wird ein Übergreifen etwaiger Funken eingedämmt.“

Die Anwohnerinnen und Anwohner von Gey konnten ab Samstagabend zurück in ihre Häuser und Wohnungen kehren. Die Sperrungen zu den Autobahnausfahrten Düren und Langerwehe auf der A4 werden aufgehoben und die Ausfahrten für den Verkehr wieder freigegeben.

Bei seinem Besuch am Brandort am Samstag fand NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) deutliche Worte: „Jeder weiß, dass das Feuer entstanden durch irgendeinen Idioten ist“, zitiert ihn die RP. „Und darüber muss man nachdenken, wie verantwortungslos die Leute in der Gegend rumrennen, einfach irgendwas wegwerfen. Das ist das eigentliche Problem. Und jetzt müssen die 1400 Leute versuchen, das in den Griff zu kriegen.“

 

Quelle: Kreis Düren / Kreisfeuerwehr Mettmann / RP
bearb.: KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

Weitere Nachrichten gibt es unter www.anzeiger24.de und News

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook
unter DeinHilden, DeinLangenfeld, DeinMonheim, DeinHaan oder DerLeverkusener.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.