
Mit seiner Aktion „Toter Winkel“ macht der Kreis Mettmann Grundschulkinder auf die Gefahren durch abbiegende Lastwagen aufmerksam. Gemeinsam mit Polizei, Kreisverkehrswacht und weiteren Partnern organisiert das Straßenverkehrsamt regelmäßig Praxistage an Schulen.
Dabei erleben die Kinder direkt im Lkw, was Fahrerinnen und Fahrer sehen – und vor allem, was nicht. So wird der tote Winkel greifbar. Speditionen stellen dafür die Fahrzeuge bereit.
Am 30. April 2026 informierten sich Landrätin Dr. Bettina Warnecke, der Haaner Bürgermeister Vincent Endereß und weitere Vertreter an der Gemeinschaftsgrundschule Gruiten über das Projekt. Nach einer Einführung im Unterricht folgte der praktische Teil auf dem Schulhof.
Neu ist ein zusätzlicher Partner: „Die Spedition Jachmann übernimmt künftig die Termine in Mettmann, da das Unternehmen dort seinen Firmensitz hat“, erklärt Projektverantwortliche Tanja Smigoc. UPS verlagert sein Engagement auf Monheim und unterstützt zudem Aktionen in Haan und Gruiten.
Das Angebot wird weiter ausgebaut: „Darüber hinaus können wir im Rahmen der Radfahrprüfung für die Viertklässler in diesem Jahr gemeinsam mit vielen weiteren Kooperationsunternehmen, der Kreispolizei sowie Ehrenamtlichen der Kreisverkehrswacht und mit Unterstützung des Kreises alle Grundschulen in Velbert, Ratingen, Mettmann, Wülfrath und Hilden erreichen.“
Für die Landrätin ist das Projekt wichtig: „Diese Aktion unterstützen wir mit voller Überzeugung. Die Gefahren beim Abbiegen für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind trotz neuer Regelungen und Abbiegeassistenten weiterhin hoch.“
Quelle + Foto: Kreis Mettmann, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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