SPD für Stärkung der E-Mobilität durch Ladebordsteine

Für eine Förderung der E-Mobilität durch die Installation von Ladebordsteinen im Stadtgebiet setzt sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Haan ein. „Die fortschreitende E-Mobilität erfordert immer mehr Ladepunkte im öffentlichen Raum. Wir müssen die Infrastruktur verbessern, um die Akzeptanz der E-Mobilität zu erhöhen“, erläutert der verkehrspolitische Sprecher Jörg Dürr das Anliegen seiner Fraktion. 

 

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Ladebordsteine ließen sich ohne größere Platzverluste in den vorhandenen Straßenrand integrieren. Sie könnten in Wohngebieten mit überwiegend Mehrfamilienhäusern und in der Innenstadt die E-Mobilität und das Laden von Autos vereinfachen. Sie nähmen kaum Platz weg, seien robust und hätten nach ersten Erfahrungen geringere Betriebskosten. „Ladesäulen brauchen hingegen viel Platz und sind für Vandalismus und Metalldiebstahl anfällig, wie wir auch in Haan erst kürzlich erfahren haben. Die Reparaturen sind langwierig und teuer“, so der Sozialdemokrat. 

 

Der Ladebordstein habe sich in einem Feldversuch in Köln als sehr gute Alternative zur konventionellen Ladeinfrastruktur erwiesen. Auch die Stadt Düsseldorf sowie andere Städte im Bundesgebiet hätten nach Presseberichten gute Erfahrungen mit Ladebordsteinen gemacht

 

In ihrem Antrag, der in der kommenden Sitzung des Rats am 1. Juni 2026 auf der Tagesordnung steht, bittet die SPD die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zu prüfen, wo im Stadtgebiet Ladebordsteine sinnvoll installiert werden können. In der zweiten Jahreshälfte soll sich dann der Umwelt- und Mobilitätsausschuss ausführlich mit dem Thema „Ladebordsteine“ beschäftigen.  

 

Quelle: SPD Haan, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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