Sanierung A59: Wie lange noch – und danach?

In Düsseldorfer Bezirksvertretung wurde ein aktueller Sachstand verkündet

Auch wenn viele Beobachter behaupten, noch nie irgendwelche Arbeiter oder Maschinen gesehen zu haben: Die Sanierung der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd und Monheim, also Fahrtrichtung Leverkusen, schreitet voran. Das ließ die Düsseldorfer Stadtverwaltung die Bezirksvertretung 10 (Garath/Hellerhof) in der vergangenen Sitzung am 24. März 2026 ausrichten: Laut Aussagen der Autobahn GmbH liegen die Arbeiten „im Zeitplan“. Das bedeutet: „Der Abschluss der Arbeiten der ersten Bauphase unter Vollsperrung (…) erfolgt voraussichtlich im Juli 2026.“

Das wären dann allerdings knapp zehn statt der angekündigten acht Monate (seit Beginn im Oktober 2025).

 

Also brauchen die Autofahrer noch ein wenig Geduld bis zum Sommer – und darüber hinaus.

 

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Denn dann folgt ja der zweite Teil in der Gegenrichtung. Und diese Bauzeit könnte ebenfalls noch einmal so lange dauern.

Und das stellte sich natürlich die Frage: Wie wird diese Baustelle dann ablaufen? Wird es auch diesmal eine Vollsperrung geben? Oder kann man vielleicht eine der neuen Spuren nutzen? Werden in den umliegenden Städten weiterhin die Bedarfsampeln genutzt (deren Wirkung viele Verkehrsteilnehmer nicht erkennen).

 

Dazu erklärt die Verwaltung lediglich: „Ein konkreter Baubeginn kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt werden. Die Arbeiten sollen gemäß dem Autobahnamt voraussichtlich im Herbst 2026 beginnen.“ Eine Verschnaufpause werde es also wohl nicht geben: „Von Seiten der Autobahn GmbH ist kein Aufschub der Arbeiten auf der A59 möglich“, heißt es weiter.

Klar sei auch: „Großräumige Umleitungen erfolgen analog zu den aktuellen Umleitungsstrecken in Gegenrichtung.“

Es ist also noch nicht einmal Halbzeit bei diesem Mammut-Projekt. Aber immerhin wurde schon eine Menge geschafft.

 

 

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Bericht: KA
Archivfoto: anzeiger24.de