Jugendparlament gibt Stellungnahme zum Thema Vapes raus

Das Haaner Jugendparlament hat aktuell eine Pressemitteilung mit einer Stellungnahme zum Thema Vapes herausgegeben. Die jungen Vertreterinnen und Vertreter des Gremiums warnen Kinder und Jugendliche vor dem Konsum von E-Zigaretten (Vapes). Angesichts der zunehmenden Verbreitung der Produkte auch unter jungen Menschen fordert das Gremium mehr Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken, insbesondere an den Schulen.

 

Auch illegale Vape-Verkäufe machen den Jugendlichen Sorge: „Während bereits die legal verkäuflichen Vapes große Gesundheitsrisiken mit sich bringen, stellen illegale Vapes eine ungleich höhere Gefahr dar. Hier sind unter Umständen Schwermetalle, Pestizide oder andere Verunreinigungen zu finden. Ein großer Teil der illegalen Vapes ist darüber hinaus mit synthetischen Cannabinoiden oder K.o.-Tropfen versetzt. Diese Stoffe wirken oft viel stärker als THC und können zu Psychosen, Krampfanfällen, Kreislaufzusammenbrüchen und Atemstillstand führen. Außerdem ist oftmals der Nikotin-Gehalt höher als erlaubt, die Menge im Tank ist größer als erlaubt (noch höheres Suchtpotenzial), natürlich fehlen sämtliche Warnhinweise und Hinweise auf die Inhaltsstoffe, und minderwertige Akkus in den Geräten können überhitzen und explodieren.“ 

 

Altmann-Autoland

 

Nach Ansicht des Jugendparlaments werden die Gefahren des Dampfens häufig unterschätzt. Deshalb spricht sich das Gremium außerdem für konsequentere Jugendschutzkontrollen beim Verkauf von Vapes an Minderjährige sowie für einen stärkeren Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Schulen und sozialen Einrichtungen aus.

 

Quelle: Jugendparlament Haan, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Hilfe von KI

 

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