DB schnürt Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Verkehre

Schienenersatzverkehr Hagen – Wuppertal – Köln:

Die Deutsche Bahn nimmt die Kritik des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ernst. Mit dem Beginn der Korridorsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln am 6. Februar 2026 ist die für das Schienennetz verantwortliche DB InfraGO in eine intensive Bauphase gestartet. 

 

Für die beteiligten Partner im Nahverkehr, zu denen der VRR und DB Regio sowie go.Rheinland und das Busunternehmen go.on gehören, hat ein äußerst komplexer Schienenersatzverkehr begonnen. Jeden Tag fahren jetzt in der Spitze bis zu 200 Ersatzverkehrsbusse zusätzlich mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands und das mit einem sehr ambitionierten und schwer einzuhaltenden Fahrplan. Die DB InfraGO hat den Ersatzverkehr auf die zwei Unternehmen DB Regio und go.on aufgeteilt, um den damit einhergehenden Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können.

 

 

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Unmittelbar nach dem Start wurde der Ersatzverkehr während der Karnevalszeit auf eine harte Probe gestellt. Binnen weniger Tage fielen allein bei DB Regio zehn Busse durch Vandalismus aus. Die Busgesellschaften möchten den Fahrgästen während der fünfmonatigen Bauphase einen verlässlichen, stabilen und komfortablen Ersatzverkehr anbieten. Mit den Erkenntnissen der ersten zwei Wochen, den Rückmeldungen der Fahrgäste und der jetzt geäußerten Kritik des VRR arbeiten alle Beteiligten nun gezielt an Lösungen

 

Im Fokus stehen dabei die folgenden Punkte:

  1. Erhöhung der Pünktlichkeit: Die DB InfraGO, der VRR und go.Rheinland sowie die Busunternehmen go.on und DB Regio werden prüfen, auf welchen Linien die Fahrtzeiten verändert werden können, damit die Busse pünktlicher fahren. Aus Sicht von DB Regio ist der aktuelle Fahrplan nicht einzuhalten.
  2. Fahrzeuge: Die DB Regio prüft den Einsatz von noch mehr Fahrzeugen für die nächste Vollsperrung. Außerdem werden bis dahin gezielt Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. 
  3. Schulung von Personalen: Die DB Regio schult die Busfahrerinnen und Busfahrer bei Bedarf nach. Dabei werden auch Fahrten begleitet und zusätzliche Schulungsfahrten durchgeführt. 
  4. Verbesserung der Fahrgastinformationen: Die Abarbeitung der gemeldeten einzelnen Defekte in der Reisendeninformation findet in den kommenden Tagen statt.

 

Seit Samstagmorgen, 21. Februar 2026, fahren für die kommenden vier Wochen wieder mehr Züge zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen. Diese Zeit wird die DB nutzen, um die Verbesserungen umzusetzen.

 

Infos: https://www.deutschebahn.com, Symbolfoto: AK, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 


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