CDU Haan fordert Prüfung: Straßenbaumittel 2026 für marode Fußgängerbrücken einsetzen

Die Haaner CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, die Sanierung oder den Neubau zweier gesperrter Fußgängerbrücken möglichst schnell voranzutreiben. In einem Prüfantrag an den Bürgermeister Vincent Endereß und die Vorsitzende vom Ausschuss für Umwelt und Mobilität, Annegret Wahlers, bittet die Partei darum zu untersuchen, ob dafür Mittel aus dem Straßenbauhaushalt 2026 eingesetzt werden können.

 

Hintergrund sind zwei gesperrte Holzbrücken, die aufgrund ihres schlechten Zustands nicht mehr genutzt werden dürfen. Mitte Juli musste die Fußgängerbrücke im Ittertal auf Höhe des Schaafenkotten geschlossen werden. Wenige Tage zuvor war bereits die Brücke über das Sandbachtal, die die Verbindung zwischen Neustraße und Schärer Weg herstellt, aus Sicherheitsgründen gesperrt worden.

 

 

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Nach Angaben der Stadtverwaltung weisen beide Bauwerke erhebliche Schäden auf. Starke Fäulnis und Pilzbefall hätten dazu geführt, dass eine weitere Nutzung nicht mehr verantwortbar sei. Voraussichtlich müssten die Brücken daher abgebaut und durch neue Konstruktionen ersetzt werden.

 

Besonders problematisch ist aus Sicht der CDU die Sperrung der Ittertal-Brücke. Dadurch entfalle derzeit die letzte Querungsmöglichkeit für Fußgänger zwischen der Ittertalstraße und der Bruchermühle.

 

„Damit der Fußverkehr nicht dauerhaft oder über Jahre hinweg beeinträchtigt wird, sollte geprüft werden, ob vorhandene Mittel genutzt werden können“, heißt es in dem Antrag der CDU. Konkret geht es um die im Haushalt 2026 vorgesehenen investiven Straßenbaumittel, deren Einsatz für die beiden Brückenprojekte untersucht werden soll.

 

Quelle: CDU Haan, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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