CDU Haan begrüßt Ende der Gewerbegebietspläne am Buschfeld

Die CDU-Fraktion Haan bewertet die geplante Herausnahme der Fläche Buschfeld aus dem Regionalplan als Erfolg für Natur- und Klimaschutz sowie für die Entlastung der Haaner Verkehrssituation. Die rund 17 Hektar große Fläche im Nordwesten Solingens grenzt an das Ittertal, die Alte Heerstraße und Garzenhaus und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Dort wird unter anderem biologisch angebauter Dinkel bewirtschaftet.

 

Nach Angaben der CDU Haan soll die Fläche künftig nicht mehr als mögliche Entwicklungsfläche für ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden, sondern als „Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich“ (AFA) geschützt werden. Die Fraktion unterstützt nach eigenen Angaben seit Jahren die Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“, die sich gegen eine Bebauung des Areals einsetzt.

 

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Aus Sicht der CDU hätte eine gewerbliche Nutzung auch Auswirkungen auf Haan gehabt. Die Fraktion verweist darauf, dass bereits heute ein Teil des Verkehrs aus Solinger Gewerbegebieten über Haaner Straßen in Richtung Autobahnanschlüsse Haan-Ost und Haan-West geführt werde. Ein zusätzliches Gewerbegebiet am Buschfeld hätte diese Belastung weiter erhöhen können.

 

Die CDU zitiert in ihrer Pressemitteilung den Solinger Oberbürgermeister Daniel Flemm mit folgenden Worten: „In unserem Masterplan „Arbeit und Wirtschaft“ wird das Gebiet Buschfeld als ein bedeutendes Kaltluftentstehungsgebiet beschrieben, das durch Talab- und Talaufwinde für die innerstädtische Abkühlung von Solingen (Stadtteile Weyer und Ohligs) eine wichtige klimatische Funktion erfüllt. Die Versiegelung dieser Fläche hätte nicht nur ökologische Nachteile, sondern auch negative Auswirkungen auf das Stadtklima. Daher konzentrieren wir uns in Solingen auf die Revitalisierung alter Gewerbestandorte und anderer Flächen“.

 

Auch der Haaner Bürgermeister Vincent Endereß wird von der CDU in der Mitteilung zitiert: „Dass das Ittertal an dieser engen Stelle des Tals die landwirtschaftlich Fläche Buschfeld als Pufferzone behält und das Ittertal seine wichtige Biotopverbund-Funktion erfüllen kann. Und natürlich stehe ich dafür ein, das Haaner Stadtgebiet von weiterem Durchgangsverkehr zu entlasten“.

 

Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Braun-Kohl, die sich seit mehreren Jahren mit dem Thema beschäftigt, bewertet die Entscheidung als wichtigen Schritt: „Da Solingen keinen direkten Autobahnanschluss an die A3 oder die A46 hat, tragen die Bürger in Haan bereits heute eine große Last des Ziel- und Quellverkehrs aus Solingen. Die Entscheidung des Regionalrates wertet die Haaner CDU deshalb als wichtigen Erfolg für den Schutz der Lebensqualität und der Natur“.

 

Bevor der Schutzstatus endgültig feststeht, muss nach Angaben der CDU noch das Änderungsverfahren für den Regionalplan durch die Bezirksregierung eingeleitet werden. Erfahrungsgemäß könne dieser Prozess einige Zeit dauern.

 

Quelle: CDU Haan, Symbolfoto: KI erstellt mit Adobe Photoshop, Bearbeitung anzeiger24.de: BL mit Hilfe von KI

 

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