Auch die Landrätin träumt von Olympia im Kreis Mettmann: „Herausragende Zukunftschance“

Bürgerentscheid auf der Zielgerade: Bettina Warnecke unterzeichnet „Letter of Intent“

Für die einen wäre es ein neues sportives Sommermärchen, direkt vor der Haustür. Für die anderen nur ein überzogenes Kommerz-Spektakel, das mehr mit Geldmacherei als mit Sportsgeist zu tun hat.

Wie auch immer: Bis zum 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in 17 Städten mitbestimmen, ob sich Rhein-Ruhr-Region um die Austragung von Olympischen Spielen in 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Neben Metropolen wie der Landeshaupt- und der Domstadt am Rhein zählen auch kleinere Kommunen zu den Kandidaten, darunter Monheim.

Ein Grund für Bettina Warnecke, auf der Zielgerade noch einmal die Werbetrommel zu rühren. Wie die zuständigen Regierungspräsidenten, Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie die Hauptgeschäftsführungen von Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern sieht auch die Landrätin des Kreises Mettmann in der Initiative eine „herausragende Zukunftschance“.

Mit einem jetzt veröffentlichten „Letter of Intent“ (Absichtserklärung) unterstützt sie das Vorhaben: „Die Metropolregion Rheinland steht damit geschlossen hinter der Bewerbung“, teilt der Kreis Mettmann mit.

 

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Skateboarding-Wettbewerbe in Monheim?

Im geplanten Skaterpark am Kielsgraben in Monheim könnten die Skateboarding-Wettbewerbe ausgetragen werden – sofern es ein entsprechendes Mandat durch den Ratsbürgerentscheid am 19. April gibt und KölnRheinRuhr den Zuschlag bekommt.

 

Aber auch für die Region rund um die Gänselieselstadt sieht Landrätin Dr. Bettina Warnecke ein hohes Potential: „Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind mit mehr als 15.000 Athletinnen und Athleten das größte Sportereignis der Welt. Die internationale Aufmerksamkeit stärkt den Tourismus und die Wirtschaft – das ist eine einmalige Chance für das Rheinland und den Kreis Mettmann.“

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des „Letters of Intent“ erhoffen sich „Impulse für Infrastruktur, Wohnungsbau, Digitalisierung, Barrierefreiheit und Inklusion“, heißt es weiter.

 

Die Menschen in Monheim haben es also mit in der Hand: Ihre Stimme Pro oder Contra zählt dabei genau so wie in den anderen möglichen Austragungsstädte, in denen entsprechende Bürgerentscheid laufen: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf Essen, Gelsenkirchen, Herten, Krefeld, Köln, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal.

 

Quelle: Kreis Mettmann
bearb: KA
Fotos: Archiv anzeiger24.de / Pixabay

 

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