WLH-Fraktion will Haaner Familienkarte erhalten

Die Haaner Familienkarte steht zur Diskussion. Nach Angaben der WLH-Fraktionsvorsitzenden Meike Lukat haben im Jahr 2025 lediglich zwölf Familien die Karte beantragt. Die Stadtverwaltung schlägt deshalb vor, das Angebot einzustellen. Dadurch könnten nach Angaben der Verwaltung jährlich rund 1.500 Euro eingespart werden.

 

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Meike Lukat spricht sich gegen die Einstellung aus. Sie verweist darauf, dass sie sich bereits 2006 im Stadtrat für die Einführung der Familienkarte eingesetzt habe. Aus ihrer Sicht könne das Angebot sowohl Familien unterstützen als auch den lokalen Handel stärken.

 

Die geringe Zahl der Anträge führt Lukat vor allemauf die aus ihrer Sicht unzureichende Auffindbarkeit und digitale Zugänglichkeit des Angebots zurück. Die Familienkarte sei auf der städtischen Internetseite nicht unmittelbar zu finden. Auch die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen beziehungsweise per E-Mail einzureichen, sei ihrer Ansicht nach nicht ausreichend nutzerfreundlich.

 

Zudem kritisiert die WLH-Politikerin, dass die Familienkarte seitens der Wirtschaftsförderung nicht stärker mit dem städtischen Angebot auf der digitalen Plattform „Einkaufen in Haan“ verknüpft sei. Die niedrigen Antragszahlen seien daher nicht automatisch ein Beleg dafür, dass kein Interesse an der Familienkarte bestehe.

 

Lukat hat die Unterlagen zur Familienkarte nach eigenen Angaben unter anderem an den Stadtelternrat weitergeleitet und für eine weitere Nutzung des Angebots geworben. Ziel sei es, mehr Familien auf die Karte aufmerksam zu machen.

 

Bearbeitung anzeiger24.de: BL, Symbolfoto: anzeiger24.de

 

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