Smiley zeigt’s an: Haaner Politik berät über neue Geschwindigkeitsmessungen

Im Ausschuss für Umwelt und Mobilität der Stadt Haan beraten die Politiker*innen am 19. Mai 2026 über die geplanten Standorte für Geschwindigkeitsmessungen im Jahr 2026. Die Verwaltung schlägt vor, an mehreren Straßen im Stadtgebiet erneut sogenannte Smiley-Displays einzusetzen.

 

Wie aus der Sitzungsvorlage hervorgeht, führt die Stadt die Messungen „als freiwillige Leistung der Verwaltung“ durch. Ziel sei es, Verkehrsteilnehmende auf ihre gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und durch die „soziale Kontrollwirkung“ das Fahrverhalten positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig sollen die erhobenen Daten zeigen,ob und inwieweit bauliche oder anderweitige verkehrsberuhigende Maßnahmen zu ergreifen sind“.

 

Fisch-Schalte

 

Die Auswertung der Daten übernimmt die Straßenverkehrsbehörde. Bei Auffälligkeiten würden Polizei und der Kreis Mettmann informiert. Diese prüften dann eigenständig, ob weitere Maßnahmen notwendig seien – etwa zusätzliche Kontrollen oder feste Messstellen.

 

In der Vorlage weist die Verwaltung zudem darauf hin, dass in der Regel erst dann weitergehende Überwachungen erfolgen, wenn mehr als 15 Prozent der Verkehrsteilnehmenden die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschreiten. Wörtlich heißt es: „Solange wie 85% der Verkehrsteilnehmenden die zulässigen Geschwindigkeiten um nicht mehr als 9 – 12 km/h überschreiten erfolgen in der Regel noch keine planmäßigen Überwachungen.“

 

Für 2026 plant die Stadt den Einsatz des Geschwindigkeitsmessgeräts unter anderem an folgenden Straßen:

  • Büssingstraße
  • Landstraße vor der Westfalenstraße stadteinwärts
  • Adlerstraße
  • Thienhausener Straße
  • Alleestraße
  • Sauerbruchstraße
  • Dieker Straße in Höhe der Grundschule
  • Flurstraße in Höhe der Einmündung Am Kauerbusch in beide Richtungen
  • Ohligser Straße
  • Mettmanner Straße

 

Zusätzlich kündigt die Verwaltung an, Beschwerden von Anwohnenden über zu hohe Geschwindigkeiten „nach Möglichkeit kurzfristig“ durch den Einsatz des Messgeräts nachzugehen. Auch weitere Vorschläge von Polizei oder Ausschussmitgliedern könnten noch aufgenommen werden.

 

Die finanziellen Auswirkungen seien laut Vorlage abhängig vom Personalaufwand und den Unterhaltungskosten der Geräte.

 

Quelle: Ratsinformationssystem, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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