
Mit einem ersten Treffen ist die Arbeitsgemeinschaft (AG) Rathausneubau in die Beratungen gestartet. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie Mitglieder der Initiative „Stopp des Mega-Schuldenprojektes Rathausneubau Haan“ kamen dazu im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Während die Stadt den Auftakt als Einstieg in einen ergebnisoffenen Prozess darstellt, hatte die WLH bereits im Vorfeld deutlich mehr Tempo eingefordert (wie berichtet).
Nach Angaben der Stadtverwaltung standen beim ersten Treffen zunächst formale Aspekte im Mittelpunkt. In einer Präsentation wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen „für eine mögliche Um- oder Neuplanung des Rathauses“ vorgestellt. Ziel sei es gewesen, eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit der AG zu schaffen.
Konkrete inhaltliche Festlegungen oder Richtungsentscheidungen wurden demnach noch nicht getroffen. Die Stadt betont in ihrer Mitteilung vielmehr den Prozesscharakter: In den kommenden Sitzungen sollen unterschiedliche Perspektiven und Interessen gebündelt und darauf aufbauend „tragfähige Lösungsansätze“ entwickelt werden.
Diese zurückhaltende, eher allgemein gehaltene Darstellung steht im Kontrast zur Position der WLH. Die Wählergemeinschaft hatte sich bereits unmittelbar nach dem ersten Treffen öffentlich zu Wort gemeldet und dabei einen zügigeren Fortschritt angemahnt. Meike Lukat hält bei einer rechtzeitigen Bereitstellung der wichtigsten Informationen und einem effizienten Arbeiten zwei weitere AG Treffen für nötig. Auch mit Blick auf die jährlich ansteigenden Baukosten sei Tempo geboten.
Wie schnell die AG Rathausneubau tatsächlich zu belastbaren Ergebnissen kommt, und ob das neue Haaner Rathaus in abgeänderter Planung an vorgeschlagener Stelle (am unteren Neuen Markt) oder an einem neuen Standort entstehen wird, das liegt weiter in den Händen aller Beteiligten der AG.
Quelle: Stadt Haan, Symbolfoto: AK, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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