Haan zieht Halbzeitbilanz: Kinderrechte im Fokus

Die Stadt Haan zieht eine erste Zwischenbilanz ihres Programms „Kinderfreundliche Kommune“. Beim Halbzeitgespräch am 29. Januar 2026 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fachpraxis, Kinder- und Jugendparlament sowie der Geschäftsführer und weitere Akteure des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V., wie die Umsetzung der Kinderrechte in der Stadt bisher läuft und welche Schritte als Nächstes nötig sind.

 

Altmann-Autoland

 

Seit dem Beitritt zum Programm im Jahr 2021 verfolgt Haan das Ziel, die UN-Kinderrechtskonvention systematisch in kommunale Strukturen und Projekte zu integrieren. Ein Aktionsplan aus dem Jahr 2024 legt 13 konkrete Maßnahmen fest, darunter die Förderung des Kindeswohls, kinderfreundliche Rahmenbedingungen, Beteiligung junger Menschen sowie Informations- und Monitoring-Systeme. Bereits umgesetzt wurden zum Beispiel ein Kinderechte-Koffer für Schulen und Einrichtungen sowie ein Beteiligungskonzept für Kinder und Jugendliche. Auch das Kinder- und Jugendparlament berichtete von eigenen Aktionen, darunter der Kinder- und Jugend-Aktivtag.

 

Beim Treffen wurde deutlich: Die nachhaltige Verankerung von Kinderrechten und die kontinuierliche Beteiligung junger Menschen sind weiterhin zentrale Aufgaben. Bürgermeister Vincent Endereß betonte den gemeinsamen Einsatz von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft, um Haan für Kinder und Jugendliche noch lebenswerter zu machen. Ziel bleibt es, die zweite Siegelphase erfolgreich umzusetzen und Kinderrechte dauerhaft in den kommunalen Alltag zu integrieren.

 

Infos/Foto: Stadt Haan, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

 

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