
Der Start ins 11. Jahr ergab für die Aktiven, die sich monatlich diesen Abend-Rundgängen zum Müll aufsammeln in der eigenen Stadt anschließen, bereits eine erschreckende Anfangsbilanz: „So schlimm war es noch nie!“
Der Grund: Karneval steckt der Gartenstadt noch in den Beeten und rundherum: „Was für einige Karnevalisten:innen an einem Tag schön bunt und stimmungsfördernd ist, ist für die Natur eine zeitlich unendliche Belastung an Mikroplastik, wenn es in die Erde eingearbeitet ist“, untermalt Meike Lukat für die aktiven Dreckwegsammler:innen der WLH. „Ehrenamtlich in einer Stunde war das Auflesen des am Neuen Markt, im Schillerpark und entlang der Zugstrecke verteilten Plastikkonfettis nicht leistbar“, betont sie und ergänzt ehrlich: „Das macht auch gar keinen Spaß!!!“
Daher richtet Meike Lukat mit einem karnevalistischen Helau einen Appell an das Orga-Team des Familienkarnevalsumzugs, der gleichzeitig als Mottovorschlag für die nächste Session vorgeschlagen wird: „Egal ob Groß ob Klein, sauberer Karneval soll für alle sein!“
Natürlich soll der Appell auch an die Verursachenden des Plastikkonfettis gehen: „Alles im Reinen – oben unten links rechts vor zurück – räumt auf, gerne tanzend.“ Das wäre doch sicher eine Aktion mit Vorbild-Charakter.
Meike Lukat schlägt darüber hinaus vor: „Und wenn es 2027 wieder „Konfetti“ geben soll, dann bitte nur noch Saatgutkonfetti, im Sinne unserer Gartenstadt Haan.“
Infos/Foto: WLH Haan, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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