
Eine 56-jährige Frau aus Haan ist Opfer eines Computerbetrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, erbeuteten unbekannte Täter rund 25.000 Euro, indem sie sich als Mitarbeiter einer Bank ausgaben.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Frau am Donnerstag, 22. Januar 2026, eine E-Mail auf ihrem Firmenrechner, in der vor einer angeblich bevorstehenden Kontosperrung gewarnt wurde. Nachdem sie auf einen enthaltenen Link geklickt hatte, meldete sich telefonisch ein Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgab. Er erklärte, es habe bereits unbefugte Abbuchungen gegeben und eine Sperrung des Kontos sei notwendig.
Der Anrufer forderte die 56-Jährige auf, ihre Bank-App zu öffnen, und fragte dabei sensible Zugangsdaten ab. Die Geschädigte bemerkte den Betrug erst am Mittwoch, 28. Januar, als mehrere Abbuchungen im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro festgestellt wurden. Daraufhin verständigte sie die Polizei.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein, die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor solchen Betrugsmaschen. Wer telefonisch oder per E-Mail zur Herausgabe von Bankdaten aufgefordert wird, sollte das Gespräch sofort beenden oder die Nachricht löschen. Zudem raten die Ermittler, vor finanziellen Transaktionen Rücksprache mit Angehörigen oder Freunden zu halten und grundsätzlich keine sensiblen Informationen preiszugeben.
Infos: Kreispolizei Mettmann, Symbolbild: Alexandra_Koch from Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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