
Im Kreis Mettmann hat der andauernde Wintereinbruch die Polizei auf Trab gehalten. Im gesamten Kreisgebiet gab es zwischen Montag, 5. Januar 2026, 16 Uhr, und Dienstag, 6. Januar 2026, 6 Uhr, insgesamt 44 Verkehrsunfälle. Glücklicherweise blieb es zumeist bei Blechschäden. In Haan wurden vier Unfälle mit Blechschäden gemeldet.
„Die insgesamt gesehen relativ niedrigen Unfallzahlen zeigen, dass die meisten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wetterangepasst und entsprechend vorsichtig im Straßenverkehr unterwegs waren“, beschreibt die Pressestelle der Polizei, deren Kollegen an dieser Stelle ein Lob für die umsichtige Verhaltensweise aussprechen möchten.
Zugleich bittet die Polizei aufgrund der anhaltenden Witterungsbedingen auch weiterhin um besondere Vorsicht und rät dazu, auf nicht zwingend notwendige Fahrten zu verzichten.
Fahrzeuge, die bei diesen Witterungsbedingungen mit Sommerreifen ausgestattet sind, sollten nicht genutzt werden. Andernfalls kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden. Im Falle eines Verkehrsunfalls drohen sogar 120 Euro Bußgeld und ein Punkt. Zudem kann in diesem Fall der Versicherungsschutz eingegrenzt sein, was erhebliche Folgekosten nach sich ziehen könnte.
Darüber hinaus empfiehlt die Polizei auf saubere Scheiben für eine ausreichende Sicht sowie Frostschutz für das Scheibenwischwasser zu achten: „Bei längeren Fahrten sollte zudem immer warme Kleidung und auch eine Wolldecke im Auto bereit liegen.“
Infos/Foto: Kreispolizei Mettmann, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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