Brand in Mehrfamilienhaus: Hund unverletzt gerettet

Mehrere Bewohner wegen Rauchgasen im Krankenhaus

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrparteienhaus an der Diekermühlenstraße hat die Feuerwehr Haan am Sonntagmittag, 7. JUni 2026, einen Hund aus einer Wohnung gerettet. Mehrere Bewohner wurden durch Rauchgase verletzt und mussten medizinisch behandelt werden.

 

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Gegen 13.03 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes. Die Bewohner konnten sich zwar selbstständig ins Freie retten, wiesen jedoch darauf hin, dass sich noch ein Hund in einer der Wohnungen befinde.

 

Unter Atemschutz gingen zwei Trupps parallel zur Brandbekämpfung und zur Erkundung in den stark verrauchten Keller sowie in die betroffene Wohnung vor. Der Hund konnte schnell gefunden und unverletzt ins Freie gebracht werden – ein Moment der Erleichterung im Einsatzgeschehen.

 

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Warnmeldung über die App NINA ausgelöst.

 

Im weiteren Verlauf klagten vier Bewohner über Symptome einer Rauchgasinhalation. Nach medizinischer Erstversorgung wurden drei von ihnen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurde ein Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Langenfeld angefordert. Insgesamt waren rund 40 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Die Feuerwehr Haan war bis etwa 17 Uhr vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Quelle + Fotos: Feuerwehr Haan, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

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